Zum Neuesten | Vorwärts | Rückwärts im Zeitstrahl  
Will­kom­men!

Dieser Web­auf­tritt dient nur priva­ten Zwecken. Frei zu­gäng­lich sind mei­ne Li­te­ra­tur- und Kri­mi-­Le­se­liste. Für den Zu­griff auf die wei­te­ren Sei­ten benötigen Sie spe­ziel­le Zu­gangs­da­ten.
Ge­gen­über der er­sten Ver­sion ge­än­der­te Email­adres­se!

Ehe­ma­li­ge Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die mir et­was mai­len wol­len, kön­nen mich un­ter fol­gen­der Email­adres­se er­rei­chen:
Vor dem „@”-Zeic­hen bleibt al­les beim Alt­en, wie bei mei­ner Email­adres­se im Be­rufs­kol­leg. Hin­ter das „@”-Zei­chen schrei­ben Sie   -e   .
Albrecht Mälzer
⭗ Denkanstoß für Anfang Juni 2026
In der Süd­deutschen Zei­tung vom 6./7. Ju­ni 2026 Steht ein Ar­ti­kel von Mi­chael Bauch­mül­ler zum The­ma Re­form der Pfle­ge­ver­si­che­rung drin. Kon­kret geht es da­rum, dass in den ver­gan­ge­nen 10 Jah­ren die Zahl der Pfle­ge­be­dürf­ti­gen von von 2,8 auf 6 Mil­li­o­nen an­ge­wach­sen ist. Das sprengt die Mit­tel der Pfle­ge­ver­si­che­rung. Für 2027 wird ein De­fi­zit von 7,6 Mil­li­ar­den Eu­ro er­war­tet. 2028 könn­te es sich auf 15,4 Mil­li­ar­den prak­tisch ver­dop­peln.
Ein Teil der Kosten ent­steht da­durch, dass Men­schen, wel­che ih­re An­ge­hö­ri­gen pfle­gen, da­für für die Pfle­ge­zeit Bei­trä­ge zur Ren­ten­ver­si­che­rung ge­zahlt be­kom­men, als wür­den sie ar­bei­ten. Die Bei­trä­ge sol­len auf 70% des bis­he­ri­gen Ni­veaus re­du­ziert wer­den.
Der pa­ri­tä­ti­sche Wohl­fahrts­ver­band spricht von ei­nem „Schlag in die Ge­sich­ter all der­je­ni­gen, die täg­lich un­be­zahl­te Pfle­ge­ar­beit leisten” — meißt Frau­en.
Ich glau­be ja, dass da­durch gar nichts ein­ge­spart wird, im Ge­gen­teil. Der An­teil der­je­ni­gen, die Ih­re An­ge­hö­ri­gen un­ent­gelt­lich pfle­gen, wird eher ab- als zu­neh­men. Dann müs­sen die, die bis­her von den An­ge­hö­ri­gen ge­pflegt wur­den, ins Pfle­ge­heim. Das ist, selbst wenn das nur ei­nen ge­rin­gen Pro­zent­satz be­trifft, wahr­schein­lich un­gleich teu­rer als die Ein­spa­rung durch die Re­form.
Rich­tig wä­re es, das Pfle­gen zu Hau­se nicht nur für An­ge­hö­ri­ge, son­dern auch für be­lie­bi­ge an­de­re Per­so­nen at­trak­ti­ver zu ma­chen - mei­ne ich.
⭗ Konzerte
Am Karsamstag wa­ren wir in der Kar­samstags­ves­per in der Kreuz­kir­che in Dres­den. Der Kreuz­chor hat ge­sun­gen. Ich bin ím­mer wie­der von der stimm­li­chen Qua­li­tät be­ein­druckt, die die­ser Chor zu­stan­de bringt.

Am Samstag, eine Woche später, hörten wir in der Peter-und-Paul-Kirche in Senftenberg ein Konzert der Meißner Kantorei.
⭗ Idee eigentlich passend zum Jahresende, jetzt unpassend im April:
Was machen mit alten schönen Kalendern? Ein­fach weg­wer­fen ist manch­mal scha­de, denn man kann die Ka­len­der nach ei­ni­gen Jah­ren wie­der­ver­wen­den! 2026 wä­ren das die Ka­len­der aus den Jah­ren 1987, 1998, 2009 und 2015. → Hier ← ist die Liste (Hier auch als PDF erhältlich!)!

Wer weit vor­aus plant, muss wis­sen: Der Ka­len­der von 2021 passt auch im Jah­re 2100 ... na ja, auch schon im kommenden Jahr → 2027

und der Ka­len­der von 2025 passt schon wie­der 2031.

Was al­ler­dings nicht funk­tio­niert, ist die kor­rek­te Zu­ord­nung der be­weg­li­chen Fei­er­ta­ge, wie Ostern und Pfingsten, da wird es dann doch Un­ter­schie­de ge­ben und es wä­re eher Zu­fall, wenn da die Ka­len­der über­ein­stim­men wür­den.
Es begann am 20.März 2014 mit der Besetzung der Krim ...
... seit dem 24.Februar 2022 wird wieder gekämpft und das Elend geht auch jetzt weiter, es ist kein Ende in Sicht!

Ich sag's auf ukrainisch: днів війни в Україні за наказом Володимира Путіна!
Ich sag's auf russisch: дней войны на Украине по приказу Владимира Путина!
Ich sag's auf deutsch: Tage Krieg in der Ukraine auf Befehl von Wladimir Putin!
Warum das so ist, versuche ich mir so zu erklären:
In der Aus­ga­be 05/2023 der Wo­chen­zei­tung Die Zeit vom 26. Ja­nu­ar 2023 konn­te man ei­nen Ar­ti­kel ih­res in Mos­kau le­ben­den au­ßen­po­li­ti­schen Kor­res­pon­den­ten Mi­cha­el Thu­mann mit dem Ti­tel »Der Preis der Ra­che« le­sen. An­hand die­ses Tex­tes wurde für mich erst­mals die Psy­cho­dy­na­mik ver­ständ­li­cher, die Pu­tin da­zu ge­trie­ben ha­ben könn­te, sich auf die­sen Wahn­sinns­krieg ein­zu­las­sen und sein Land zu ru­i­nie­ren. Mi­cha­el Thu­mann führt auf, was wir im Westen gar nicht so rich­tig ver­stan­den ha­ben: Für Pu­tin be­deu­te­te der Zer­fall der Sow­jet­uni­on ei­ne ma­xi­ma­le Krän­kung 1. Dass die bal­ti­schen Staa­ten, Po­len, Tsche­chien und die Slo­wa­kei und letzt­lich nach der Mai­dan-Re­vo­lu­tion auch die U­kra­i­ne dem Sow­jet­reich ab­trün­nig ge­wor­den sind, das ist in Pu­tins Welt­bild die Ka­ta­stro­phe schlecht­hin. Zu Zei­ten, als er das nicht so sah und äu­ßer­te, gin­gen in Russ­land sei­ne Be­liebt­heits­wer­te in den Kel­ler. Seit er sich wie­der als Ver­tei­di­ger der al­ten Ord­nung ge­rier­te, stie­gen sei­ne Be­liebt­heits­wer­te wie­der. Sein Han­deln macht nur Sinn, wenn man es in die­sen Zu­sam­men­hän­gen sieht. Mit al­len Mit­teln muss er al­so die zen­tra­le Füh­rungs­rol­le Russ­lands wie­der­her­stel­len. Das hat für ihn o­ber­ste Pri­o­ri­tät.
1 Das russische Wort »обида« (obida) bedeutet Kränkung/Beleidigung
⭗ Im Januar 2026 wurde das Unwort des Jahres 2025 veröffentlicht
Son­der­ver­mö­gen
ist das Un­wort des Jah­res 2025.

Es wur­de ge­wählt, weil durch die­ses Wort die Tat­sa­che ver­schlei­ert wird, dass es ja ei­gent­lich das Ge­gen­teil von „Ver­mö­gen” be­zeich­net, näm­lich ei­ne außer­ge­wöhn­li­che Schul­den­auf­nah­me. De­bat­ten über die Not­wen­dig­keit der Schul­den­auf­na­hme wer­den er­schwert, wenn Bür­ge­rin­nen sich die­ser sprach­li­chen Ver­schie­bung nicht be­wusst sind.